Schaltplan für den Bordcomputer 
Um die Technik besser verstehen zu können steht hier der Schaltplan zur freien Verfügung.
Zur eigenen privaten Nutzung darf dieser Plan frei verwendet werden. Die kommerzielle und gewerbliche
Nutzung des Schaltplanes ist nicht gestattet.
Der Schaltplan ist in mehrere Seiten aufgeteilt. Jede Seite behandelt ein Thema der Schaltung, wie z.B.
Signaleingänge, Ausgänge, CPU usw.
Bitte die Versionshistory beachten. Das Projekt ist noch im Betastadium. Es können noch größere
Änderungen erfolgen.
Schaltplan
Schaltplan als sPlan 7 - Datei (BikeTec.spl7)
Schaltplan als PDF - Datei (BikeTec.pdf)
Seite 2 : Signaleingänge                                                                                           
Um Signale aufzunehmen wurde hier eine einfach
Porterweiterung benutzt.
Über die Optokoppler werden die variablen Eingangssignale mit
Spannungen von 8-25V potentialfrei auf 5V-Signale eingelesen.
Die drei rechten Eingänge sind noch frei. Es ist möglich, daß hier
die Optokoppler nicht zum Einsatz kommen, da eine interne
Signalisierung für Setup’s geplant ist.
 
Seite 1 : Prozessor                                                                                                    
Das Herz des Bordcomputers ist ein ATmega8 von Atmel. Er wird
intern mit 4MHz getaktet.
Das LCD-Display ist ein Standard-Display, daß man bei Reichelt
zum Beispiel unter der Bezeichnung LCD 162 kaufen kann. Es
ist ein Zwei-Zeilen Display mit je 16 Zeichen.
Der Transistor T1 ist für die Beleuchtung zuständig. Die CPU
liefert an dessen Basis eine PWM, um eine Helligkeitsregelung
zu ermöglichen.
Je nach Display muß der Widerstand R3 angepaßt werden. Er ist
für den Kontrast zuständig. Hier kann man auch gern ein 4k7-
Poti einsetzen.
Der ADC-Eingang “Tank” wird über einen Tankgeber gegen Masse geführt. Der Wert für R4 steht noch
nicht fest. Die Tankgeberauswertung muß erst noch entwickelt werden. Geplant ist eine automatische
Anpassung an den Tankgeber.
Der ADC-Eingang “Lichtsensor” muß über den Widerstand R5 angepaßt werden. Genauere Daten
werden noch ermittelt.
Der ADC-Eingang “Temp” ist für einen Temperaturfühler PT1000 ausgelegt.
 
Seite 3 : Ausgänge                                                                                                    
Die Energie für die LEDs werden über P-Kanal-MOSFETs
geschaltet. Die davor geschalteten Planartransistoren dienen
zum Schalten der Gates. Da dort zum Teil mehr als 20mA
entstehen können, würde das einen CPU-Ausgang überlasten.
Der Widerstand R40 muß im Rücklicht selbst eingebaut werden.
Das reduziert den Spannungsfall auf der langen Leitung und
damit den Energieverlust auf Selbiger.
Dieses Verfahren ermöglicht auch, daß man an die
Rücklichtleitung ohne Bedenken über einen Stecker noch einen
Hänger einspeisen kann, der z.B. zwei Rückleuchten hat. Diese
Rückleuchten müssen dann allerdings genau so ausgeführt
werden, wie das Rücklicht vom Mopet (zwei LEDs und ein
Widerstand). Auf diese Weise lassen sich noch weitere sechs
Rücklichter anschließen.
Über T5 wird das Blinkersignal ausgegeben und bietet somit eine Möglichkeit eine eigene LED damit zu
treiben. Mehr als 100mA sollten aber nicht fließen.
Zu beachten ist, daß die 2,5W-Widerstände auf die hier im Projekt verwendeten LEDs abgestimmt sind.
Werden andere LEDs mit anderen Werten benutzt, so muß unbedingt der Widerstand neu berechnet
werden !
 
Seite 4: Energieversorgung                                                                                     
Über ein zweipoliges Relais, daß im Ruhezustand den gesamten
Bordcomputer vom Netz trennt, wird die Technik eingespeist.
Zwei leistungsstarke Low-Drop-Spannungsregler, in Kaskade
geschaltet, sorgen für eine stabile Spannung für den
Bordcomputer.
Außerdem ist der Anschlußstecker dargestellt. Dies kann z.B.
ein ATX 20pol sein. Im Anschlußbild ist in Klammern angegeben,
welches Potential die Schaltung dort erwartet. Steht da z.B. ein
(+), dann erwartet die Schaltung 12VDC, z.B. von einem
Schalter. Bei einem (-) erwartet die Schaltung, daß dort ein
Massepotential (über den Verbraucher) anliegt. Dies kann z.B.
der Anschluß einer LED sein. Die LED selbst ist mit der Kathode
an Masse angeschlossen und die Anode wird diesem Bordcomputer-Anschluß zugeführt. So bekommt
die Schaltung also (-) über die Diode.
 
Versionshistory Schaltplan                                                                                                           
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