Das Herz des Systems 
Standard REG mit 6 TE auf DIN Hutschiene 
Der Server ist das zentrale Steuergerät, das
einfach in den Schaltschrank auf die DIN-
Hutschiene geklippt wird. An den Server werden
die Buslinien und eine Spannungsversorgung von
12VDC angeschlossen. Standardmäßig sind vier
Buslinien, die jeweils mit max 255 Teilnehmern
verbunden werden können, installiert. Weitere 11
Buslinien können mit einem Erweiterungsmodul
(Serverintern) nachgerüstet werden.
Der Server verfügt über ein Display und drei Tastern, mit denen das gesamte Netzwerk programmiert werden
kann. Mit Hilfe einer einfachen Basic-ähnlichen Sprache können leicht Änderungen programmiert werden.
Für eine Gesamtprogrammierung sollte der PC genutzt werden, der einfach an den Server angesteckt
werden kann. Das PC-Programm “Triton” (programmiert von Markus Haacke) steht dafür zur Verfügung. Der
Anschluß erfolgt über eine Standard RS232 Schnittstelle.
Es kann jeder Zeit an der Programmierung gearbeitet werden. Dafür ist kein PC notwendig. Die
Programmierung ist nicht geschützt und kann mit dem Programm “Triton” auch extern gespeichert werden.
Server
Das Innenleben
Hochwertige
Komponenten
garantieren eine lange
Lebensdauer.
 
Der Server ist ein
Multiprozessorsystem. In
der Mitte der Platine kann
man die Zentral-CPU
(quadratischer IC
10x10mm) erkennen. Jede
Buslinie hat einen eigenen
Prozessor. Auf der
Unterseite der Platine
befinden sich weitere
Bausteine.
 
 
Technische Details
Die Main-CPU (auch MPU genannt) ist die zentrale Schnittstelle zwischen den einzelnen Komponenten des
Servers. Die Kommunikation der einzelnen Komponenten erfolgt über den InternenServerBus (ISB). Über
ihn werden die 15 möglichen BusManager (für jede Linie eine CPU), die RealTimeClock, der Speicher für
die eigentliche Netzwerkprogrammierung, sowie das Display angesprochen. Für den zentralen Takt wurde
ein stabilisierter Quarzoszillator mit 16MHz benutzt.
Benutze CPUs:
MPU = ATmega32-16 SMD
BusManager = ATtiny2313-20 SMD
RealTimeClock = ATtiny2313-20 SMD
Funktionsprinzip:
Die BusManager verwalten selbstständig die an ihn angeschlossenen Teilnehmer. Das schließt die
Kommunikation mit den Teilnehmern ein, sowie dessen allgemeine Verwaltung auf der Linie. Sobald ein
Ereignis statt findet (ein sog. Event), meldet dies der BusManager der MPU. Diese ruft die dafür
hinterlegten Aktionen auf und verteilt sie auf die entsprechenden BusManager.
 
Entwicklungsgeschichte
Den Anfang findet fast jede Schaltung erst einmal auf einem Steckboard.
Dafür benutzt man üblicherweise DIP-ICs und viele kleine Leitungen.
Oberes Drittel links, kann man den Quarz sehen. Daneben gleich die ISP-Programmier-
schnittstelle und da neben der 40-pol ATmega32.
Im unteren Drittel links sieht man das LCD und rechts daneben die vier Busmanager.
Am unteren Bildrand befinden sich die Schraubklemmen für die Buslinien.
Alles etwas abenteuerlich, aber für Entwicklungen ideal und normal.
Nachdem alles fertig geplant und entwickelt ist, wird das Layout erstellt und die Platine
von einer Firma produziert. Die Strukturen sind so fein, daß man dies kaum noch selbst
mit Belichten und Ätzen so sauber umsetzen kann.
In der Mitte ist der ATmega32 (MPU) bereits eingelötet. Er hat einen Pinabstand
von 0,8mm wobei die Pins selber ca 0,3mm breit sind.
Auf diesem Bild kann man die Unterseite der Platine sehen. Auch hier wurden ICs und
Bauteile untergebracht. Ich darf hier noch einmal anmerken, daß die Layouts keine
automatischen, sondern HumanLayouts sind. Also alles von mir selbst erstellt.
Auf der Oberseite sind nun außer der MPU auch die RealTimeClock und zwei
Busmanager und diverse Hilfs-ICs schon aufgelötet.
Sämtliche Lötarbeiten werden von mir selbst vorgenommen. Man benötigt dazu eine
ruhige Hand und eine richtige Lötstation.
Der erste komplett aufgebaute Prototyp des Servers. Voll funktionsfähig muß er nun
Tests überstehen und ist ständig das Opfer bei der Weiterenwicklung der Firmware.