Neptun
Das Haussteuerungssystem der besonderen Art 
Neptun - Zukunftsorientierte Haussteuerung muß nicht teuer sein
Das weltweit bekannte System KNX/EIB ist das Vorbild von Neptun. Neptun kann und will
natürlich nicht KNX/EIB verdrängen, aber für die Einfamilienhausinstallation ist Neptun
eine echte Alternative.
Einmal abgesehen von wesentlich günstigeren Preisen kann Neptun vorallem durch technische
Innovationen punkten :
- sehr schneller Datenbus (im Durchschnitt 80.000 Bits/sec), KNX hat 9600 Bits/sec
- Serverbasierendes Steuersystem
- Programmierung kann auch komplett ohne PC erstellt/geändert werden
- umfangreiche und individuelle Verknüpfungen möglich
- Standard Schalterprogramm (z.B. Busch-Jäger, oder Gira und Baumarktware)
- Universaldimmer bis zu 800W
- umfangreiche Entstörmaßnahmen um das Stromnetz “sauber” zu halten
- hochwertige Bauteile garantieren eine sehr lange Lebensdauer
Bustopologie
Das Neptun-System wird mit einem
vieradrigen Buskabel verbunden. Hierfür
kann das bekannte grüne EIB-Kabel
(2x2x0,8) verwendet werden. Es kann aber
auch ein herkömmliches geschirmtes
Telefonkabel JY(ST)Y 2x2x0,6 benutzt
werden.
Die Buslinien werden als Stich ausgeführt.
Eine Sterntopologie ist nicht zulässig. Es
können bis zu 15 Linien mit jeweils bis zu
255 Teilnehmern erstellt werden.
 
Der Datenbus
Das Neptun-System
arbeitet mit dem
neuartigen
RichterSpeedBus.
Dieser Bus verfügt
über eine dynamische Geschwindigkeits-
anpassung. Je nach Güte der Leitung wird
eine schnelle und sichere
Datenübertragungsrate ermittelt. Treten
Störungen auf, wird automatisch die
Geschwindigkeit gedrosselt.
Bei einer normalen Installation werden
duchschnittlich 80.000 Bits/s verarbeitet.
Bei hoher Güte der Leitungen und kurzen
Strecken werden bis zu 120.000 Bits/s
erreicht.
 
Digitale Haussteuerung - Was ist das ?
In einem normalen Wohnhaus wird meist eine elektrische Standardinstallation umgesetzt. In jedem
Raum werden Schalter, Dimmer und Steckdosen verbaut. Meistens im Keller, oder im Flur wird ein
Verteilerschrank eingebaut, in dem meist auch der Stromzähler und alle Sicherungen eingebaut
werden.
Eine digitale Haussteuerung ist da grundlegend anders konzipiert. In den Räumlichkeiten werden
weiterhin Steckdosen verbaut, aber anstatt von Schaltern und Dimmern, werden Taster verbaut, die
mit nur einer dünnen Leitung miteinander verbunden sind. In der Verteilung werden dann sog
Aktoren verbaut, die quasie die Schalter/Dimmer für die Lampen sind. Das Schalten der Verbraucher
wird also in die Verteilung verlegt. Die Sensoren (z.B. Taster, Wetterstation, Raumtemperaturfühler,
usw) werden nur mit einem Datenkabel verbunden.
Vorteile konventionelle Elektroinstallation
- sehr preiswert
- wenig Kabel
- einfache Technik
- Fachmann nicht immer erforderlich (aber immer zu empfehlen !)
Nachteile konventionelle Elektroinstallation
- Änderungen sind nur mit größerem Aufwand umzusetzen
- Zentralfunktionen sind nur schwer umsetzbar, meist auch sehr aufwendig und teuer
- Erweiterungen nur sehr begrenzt möglich
- hoher Platzbedarf bei umfangreichen Schaltfunktionen (z.B. viele Schalter an einer Stelle)
- hohe Brandgefahr, da viele Leitungen mit 230V
Vorteile digitale Haussteuerung
- leicht umzusetzende Installationsarbeiten
- keine Verteilerdosen in den Räumen
- minimierte Brandgefahr, da weniger Leitungen mit 230V
- Schaltungsänderungen sind meist durch einfache Programmänderungen umsetzbar
- Erweiterungen können z.B. durch einfaches Austauschen eines Tastereinsatzes realisiert werden
- Verdrahtungswege müssen bei Schaltungsänderungen nicht neu erstellt werden 
- Zentralfunktionen sind die absoluten Stärken (z.B. ein Taster “Alles AUS” im Hauseingangsbereich)
- viele Funktionen auf kleinstem Raum z.B. 4,6, oder 8 Funktionen auf einem Tastereinsatz
- umfangreiche Haussteuerung mit Visualisierung (Touchpanel zum Steuern des Hauses)
- automatisierte Funktionen, von Heizungssteuerung bis Sonnenschutz
- komplexe Funktionen durch Verknüpfung möglich und jederzeit ohne großem Aufwand änderbar
Nachteile digitale Haussteuerung
- hoher Preis
- mehr Leitungen, da alle Verbraucher mit einer Leitung zur Verteilung versehen werden müssen
- keine eigenen Arbeiten möglich, Fachmann immer erforderlich
 
Hinweis
Das gesamte Projekt Neptun ist von mir, Mathias Richter, selbst entwickelt und gefertigt. Dies schließt
die Entwicklung der Schaltpläne, sowie das Erstellen der Layouts und Programmieren der Firmware
für alle Betriebsmittel (Server,Aktoren,Sensoren) ein. Alle Rechte liegen bei mir.
Die Herstellung der Rohplatinen (ohne Bauteile) habe ich der Firma Beta-Layout übergeben.
Das PC-Programm “Triton” ist CopyRight bei Markus Haacke.